EU AI ACT
REMOTE TRAINING

Verstehen, was der EU AI Act von Ihnen verlangt und wie Sie KI sicher und rechtssicher einsetzen. In 6 kompakten Modulen erwerben Sie die AI Literacy, die Artikel 4 des EU AI Acts explizit vorschreibt

MODUL 1

Warum KI uns alle betrifft

KI ist längst kein Zukunftsthema mehr, sie steuert unseren Arbeitsalltag, oft ohne dass wir es bemerken. 

Dieses Modul erklärt, was KI rechtlich bedeutet, warum die EU klare Spielregeln eingeführt hat und welche konkreten Pflichten für Ihr Unternehmen ab sofort gelten.

Schritt 1.1

Trainingsvideo

  • Entwicklung: Generative KI hat sich vom unsichtbaren Hintergrund-Algorithmus zum aktiven Werkzeug am Arbeitsplatz entwickelt.
  • Definition: KI wird rechtlich als maschinengestütztes System definiert, das autonom Muster aus Daten ableitet, anstatt fest programmierten Logiken zu folgen.
  • Gesetzespflicht: Artikel 4 des EU AI Acts verpflichtet Unternehmen verbindlich zum Aufbau von KI-Kompetenz („AI Literacy“) bei ihren Mitarbeitenden.

Schritt 1.2

Reflexion

MODUL 2

Der risikobasierte Ansatz:
Den Kompass richtig einstellen

Der EU AI Act reguliert nicht Technologie an sich, sondern konkrete Anwendungsfälle. 

Dieses Modul erklärt, wie die EU Risiken von KI-Systemen bewertet, welche vier Risikoklassen es gibt – und warum der Kontext entscheidender ist als das Tool selbst.

Schritt 2.1

Trainingsvideo

  • Grundprinzip: Wie ein Küchenmesser ist KI nicht per se gefährlich – entscheidend ist der Anwendungsfall („Use Case“), nicht die Technologie.
  • Vier Risikoklassen: Die EU-Risikopyramide reicht von verbotenen Praktiken (Social Scoring, Massenüberwachung) über Hochrisiko-Systeme und Transparenzpflichten bis hin zu minimalem Risiko im Alltag.
  • Hochrisiko bedeutet Pflicht, nicht Verbot: Systeme in HR, Infrastruktur oder Justiz sind erlaubt – erfordern aber Dokumentation, Risikomanagement und menschliche Aufsicht (Human-in-the-Loop).

Schritt 2.2

Reflexion

MODUL 3

Rollen & Verantwortung:
Wer haftet wofür?

Im EU AI Act kommt es entscheidend darauf an, welche Rolle man im Hinblick auf den Umgang mit Künstlicher Intelligenz einnimmt. 

Dieses Modul klärt den Unterschied zwischen Anbieter und Anwender und zeigt, welche konkreten Pflichten im Berufsalltag daraus entstehen.

Schritt 3.1

Trainingsvideo

  • Provider vs. Deployer: Anbieter entwickeln KI-Systeme und haften für deren technische Grundlage. Unternehmen, die KI nutzen, sind rechtlich Deployer und tragen Verantwortung für den regelkonformen Einsatz.
  • Drei Deployer-Pflichten: Überwachung der zweckgemäßen Nutzung, Sicherstellung der Datenqualität und Aufbewahrung von Protokollen (mind. 6 Monate).
  • Die Modifikations-Falle: Wer ein KI-System wesentlich verändert oder unter eigenem Namen vertreibt, wird rechtlich zum Anbieter mit allen damit verbundenen Konsequenzen.

Schritt 3.2

Reflexion

MODUL 4

Kritisches Denken:
Technologische Grenzen & menschliche Risiken

KI rechnet, sie denkt nicht. 

Dieses Modul zeigt, welche strukturellen Schwächen in KI-Systemen stecken, welche eigenen Denkmuster uns zur Fehlerquelle machen und wie eine neue Berufsroutine uns vor beidem schützt.

Schritt 4.1

Trainingsvideo

  • Technologische Fehlerquellen: Halluzinationen (plausibel klingender, aber falscher Output), algorithmischer Bias aus Trainingsdaten, unklare Urheberrechtslage und ethische Problemfelder sind systemimmanente Risiken.
  • Menschliche Risiken: Automation Bias, Confirmation Bias, kognitive Entlastungsfalle, fehlende Review-Haltung und mangelnde Selbstbeobachtung können jeden treffen. Wer sie kennt, ist besser geschützt.
  • Neue Berufsroutine: KI-Output ist immer ein Entwurf. Drei Prüffragen helfen: Gibt es eine unabhängige Quelle? Werden Perspektiven ausgeblendet? Enthalten meine Prompts sensible Daten?

Schritt 4.2

Reflexion

MODUL 5

Rechtliche Risiken, Deepfakes und Shadow AI:
KI als Bedrohung erkennen

KI wird nicht nur als Werkzeug genutzt, sie kann auch zur Waffe werden.

Dieses Modul zeigt, wie externe Angriffe und interne Schwachstellen das Unternehmen gefährden und welcher Rechtsrahmen uns schützt.

Schritt 5.1

Trainingsvideo

  • Externe Bedrohungen: CEO Fraud mit synthetischen Stimmkopien, perfekte KI-generierte Phishing-Mails und Deepfakes verletzen Persönlichkeitsrechte. Die Faustregel lautet: immer über einen zweiten, verifizierten Kanal rückfragen.
  • Shadow AI von innen: Nicht freigegebene KI-Tools im Berufsalltag führen zu Datenabfluss, DSGVO-Verstößen und Compliance-Risiken, meist ohne böse Absicht, sondern aus fehlender Orientierung.
  • Rechtlicher Schutzrahmen: DSGVO, Persönlichkeitsrechte und EU AI Act bilden einen klaren Rahmen. Er wirkt aber nur, wenn er im Moment der Entscheidung aktiv angewendet wird.

Schritt 5.2

Reflexion

MODUL 6

Human-in-the-Loop:
Sie haben das letzte Wort

KI ist Ihr Co-Pilot, aber Sie sitzen am Steuer.

Das Abschlussmodul erklärt, was Artikel 14 unter menschlicher Aufsicht versteht, wie eine Risikomatrix die richtige Prüftiefe zeigt und welche fünf Kernbotschaften aus dem gesamten Training bleiben.

Schritt 6.1

Trainingsvideo

  • Artikel 14 / Menschliche Aufsicht: KI darf niemals autonom über Menschen entscheiden. Aufsicht bedeutet: die Logik des Systems verstehen, Ergebnisse aktiv hinterfragen, Entscheidungen überschreiben können und im Notfall den Stopp-Knopf drücken.
  • Die Risikomatrix: Vier Quadranten (Effizienzraum, Overengineering-Zone, Validated AI Usage, Red Flag Zone) helfen, den richtigen Kontrollaufwand pro Aufgabe zu bestimmen. Aufwand und Risiko müssen zueinander passen.
  • Fünf Kernbotschaften als Kompass: KI-Kompetenz ist Pflicht (Art. 4), der Use Case entscheidet, als Deployer tragen Sie Verantwortung, kritisches Denken schützt doppelt und Sie haben immer das letzte Wort.

Schritt 6.2

Reflexion