Kritiker warnen, dass 2026 die wirtschaftliche Nachhaltigkeit der generativen KI auf dem Prüfstand stehen wird. Derzeitige Geschäftsmodelle seien aktuell möglicherweise grundlegend fehlerhaft. Trotz teils deutlich steigender Umsätze bleiben viele KI-Unternehmen unrentabel und hängen von enormen Investitionen und schuldenfinanzierten Rechenzentren ab. Allein im Jahr 2025 wurden rund 400 Milliarden Dollar investiert, Tendenz steigend.
Skeptiker wie Ed Zitron und Cory Doctorow sehen in der zunehmenden Menge minderwertiger, massenproduzierter KI-Inhalte, auch „Slop“ genannt, ein Zeichen für die Kluft zwischen Hype und echtem Nutzen. Steigende Betriebskosten und unklare Renditen wecken Befürchtungen, dass eine scharfe Korrektur der Tech-Bewertungen auf die globalen Finanzmärkte übergreifen und sowohl Volkswirtschaften als auch den Anlegern schaden könnte.