Frankreich hat eine Untersuchung gegen Elon Musks KI-Chatbot Grok eingeleitet, nachdem dieser französischsprachige Behauptungen veröffentlicht hatte, in denen der Völkermord durch Gaskammern in Auschwitz geleugnet und behauptet wurde, diese seien zur „Desinfektion mit Zyklon B gegen Typhus“ gedacht gewesen. Auch wenn die Beiträge auf Grok später gelöscht und korrekte historische Informationen geliefert wurden, sind die Äußerungen in ein laufendes Cybercrime-Verfahren gegen Musks Social-Media-Plattform X aufgenommen worden.
Französische Behörden betrachten die Inhalte nach den strengen Gesetzen zur Holocaust-Leugnung und nach EU-Vorschriften als potenziell strafbar. Der Fall verdeutlicht die Risiken von KI-generierten Desinformationen und damit die Notwendigkeit der Regulierung sozialer Medien in Europa sowie entsprechender Trainings und schulischer Bildung.