Die EU plant, Teile ihres KI-Gesetzes und der DSGVO zu verschieben und zu vereinfachen, um Unternehmen einen leichteren Zugang zu Daten und mehr Zeit für die Umsetzung zu gewähren. Kritiker warnen, dies schwäche Datenschutz und Sicherheit. Vermutet wird, die geplanten Änderungen seien beeinflusst durch den Druck der USA und die Lobbyarbeit der Industrie. Die Vorschriften für Hochrisiko-KI könnten bis 2027 aufgeschoben werden, was u.a. Bedenken hinsichtlich biometrischer Überwachung erzeugt.
Die Schweiz, die eng mit dem EU-Markt verbunden ist, könnte die Auswirkungen zu spüren bekommen, da ihre Gesetzgeber oft Brüssel nacheifern. Während große Unternehmen eine Lockerung der Vorschriften begrüßen, warnen Experten, dass die Schweizer Bürger auch einem höheren Risiko des Datenmissbrauchs und einer raschen Ausbreitung hochriskanter KI-Systeme ausgesetzt sind.