Der neue „Digital Omnibus“-Vorschlag der EU-Kommission würde zentrale Regeln deutlich aufweichen, indem er die Nutzung personenbezogener Daten für das Training von KI-Modellen erleichtert. Unter dem Vorwand der Bürokratievereinfachung sollen wichtige Gesetze, darunter die DSGVO, geändert werden. KI-Anbieter dürften sich künftig auf ein „berechtigtes Interesse“ statt auf Einwilligungen stützen, sogar bei sensiblen Daten.
Kritiker sehen darin eine ungerechtfertigte Bevorzugung großer US-Konzerne, vermutlich ausgelöst durch politischen Druck aus den USA. Während die Kommission vereinfachte Cookie-Regeln als Bürgerfreundlichkeit verkauft, verdeckt dies die Gefahr einer tiefergehenden Aushöhlung von Grundrechten.