Das 360°-Rahmenwerk verbindet Schutz und Innovation — mit pragmatischen Leitlinien für Lückenanalyse, Stakeholder-Einbindung und adaptive Regulierung. Es bietet einen strukturierten Ansatz, um Risiken zu minimieren, Rechtssicherheit zu schaffen und gleichzeitig die Innovationsfähigkeit von Wirtschaft und Forschung zu sichern.
- Drei Handlungsstränge: „Harness past“ (bestehende Regeln prüfen und anpassen), „Build present“ (Rollen, Verantwortlichkeiten und Verfahren für sichere Nutzung verankern) und „Plan future“ (vorausschauende, international anschlussfähige Governance, inkl. Koordination zwischen Behörden, Wirtschaft und Zivilgesellschaft).
- GenAI-spezifische Risiken adressieren: Halluzination, Verzerrungen, IP-/Urheberrechtsfragen, Sicherheit, Transparenz, Nachvollziehbarkeit und Haftung werden risikobasiert behandelt — mit Prüf- und Testverfahren, Dokumentation, Incident-Prozessen und wirksamen Abhilfemechanismen.
- Umsetzungsprinzipien: Interoperabilität, Proportionalität, Evidenzbasierung und Innovationsförderung dienen als Leitplanken. Praktisch heißt das: klare Schwellenwerte, abgestufte Pflichten, internationale Dialogformate und regelmäßige Aktualisierung der Regelwerke..
Quelle: World Economic Forum & Accenture (Oktober 2024): Governance in the Age of Generative AI: A 360º Approach for Resilient Policy and Regulation. Whitepaper. PDF.