Das WEF/PwC-Whitepaper zeigt, wie GenAI Arbeitsplätze ergänzt statt ersetzt – mit praxisnahen Szenarien, klaren Messgrößen für Produktivität und einem umfassenden People-First-Einführungsrahmen. Der Fokus liegt darauf, Mitarbeitende einzubinden, Kompetenzen gezielt aufzubauen und Technologie so zu gestalten, dass Wertschöpfung, Qualität und Akzeptanz gleichermaßen steigen.
- Leistungsgefälle & Erwartungshaltung: Ein kleinerer Teil der Unternehmen erwartet signifikant höhere Wertbeiträge in Umsatz und Kosten als der Rest. Bereits heute erzielen Leader deutlich höhere Renditen und senken adressierbare Betriebskosten messbar — ein Indiz für reifere Daten-, Plattform- und Betriebsmodelle.
- Playbook für Wertrealisierung: Erfolgreiche Unternehmen priorisieren domänennahe Use-Cases mit direktem P&L-Bezug, etablieren wiederverwendbare technische Bausteine (APIs, Komponenten, Modelle), betreiben MLOps/LLMOps mit klaren Qualitätsmetriken und steuern den Fortschritt über Wert-Backlogs statt Technologie-Roadmaps allein.
- Von PoC zu Produkt: Skalierung gelingt, wenn PoCs produktisiert, in Prozesse integriert und mit Governance abgesichert werden. Dazu gehören Datenqualitäts-Kontrollen, Sicherheits- und IP-Leitplanken, Betriebs-KPIs (z. B. Stabilität, Latenz, Kosten) sowie Training/Enablement für Fach- und IT-Teams.
Quelle: World Economic Forum & PwC (2024): Leveraging Generative AI for Job Augmentation and Workforce Productivity. Whitepaper. PDF beim WEF/PwC verfügbar.