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Grünes Sequoia-Logo, startende Rakete auf einem Tablet und schwarzer AI-Schriftzug vor blauem Hintergrund.

01/26, Global, KI-Modelle & Tools

22. Januar 2026

Sequoia bricht Regel mit Anthropic-Investment

Die Risikokapitalgesellschaft Sequoia Capital wird sich an der groß angelegten Finanzierungsrunde von Anthropic beteiligen. Dies ist ein Schritt, der gegen die traditionelle Norm im Silicon Valley verstößt, direkte Konkurrenten nicht zu unterstützen. Sequoia ist bereits Investor bei OpenAI und xAI und unterstreicht mit seinem Einstieg bei Anthropic einen Strategiewechsel, da KI bei Technologieinvestitionen zunehmend an Bedeutung gewinnt.

Angeführt vom Singapurer GIC und dem US-Unternehmen Coatue könnte die Finanzierungsrunde rund 25 Milliarden US-Dollar für den Claude-Entwickler einbringen. Basis hierfür wäre eine Bewertung von etwa 350 Milliarden US-Dollar. Das Vorgehen signalisiert eine zunehmende Diversifizierung des Portfolios und ein wettbewerbsintensiveres Umfeld für KI-Investitionen.

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Die Aktivierung des Sprachmodus in der ChatGPT-App kann die Nutzung grundlegend modifizieren. Gespräche fühlen sich im Vergleich zu klassischen Sprachassistenten deutlich natürlicher und menschlicher an.
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OpenAI hat eine neue macOS-Desktop-App für sein KI-Coding-Tool Codex veröffentlicht. Ziel ist, ein Werkzeug bereitzustellen, dass stärker mit Anthropic’s Claude Code konkurriert, welches bereits eine entsprechende Desktop-Version bietet.
Ein neuer persönlicher KI-Assistent namens OpenClaw, früher bekannt als Moltbot oder Clawdbot, ist viral gegangen. Ursache ist, dass er u.a. Aufgaben in E-Mail-, Messaging- und Aktienhandels-Apps mit minimalem Benutzereingriff autonom ausführen kann.
Perplexity hat laut Bloomberg News einen Dreijahresvertrag über 750 Millionen US-Dollar mit Microsoft abgeschlossen. Damit sichert es sich dessen Azure-Cloud-Dienste und die Foundry-Plattform als primären Hub für den Betrieb und die Skalierung seiner KI-Modelle.
Demis Hassabis, CEO von Google DeepMind, glaubt, dass der nächste große wissenschaftliche Durchbruch nicht von einem Menschen, sondern von künstlicher allgemeiner Intelligenz, kurz AGI, kommen könnte.
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Databricks berichtet, dass sich die KI-Nutzung in Unternehmen schnell von einfachen generativen Modellen hin zu agentenbasierten Systemen entwickelt. Die agentische KI plant und führt komplexe Arbeitsabläufe zunehmend selbstständig aus.
Ein Gericht in Frankfurt hat entschieden, dass fehlerhafte Inhalte, die von Googles KI-gestützten Suchzusammenfassungen erzeugt werden, wettbewerbsrechtlich relevant sein können. Falsche oder ungenaue KI-Antworten könnten den fairen Wettbewerb behindern.
Europa strebt digitale Souveränität an, um seine starke Abhängigkeit von US-Technologie zu verringern. Kern der Strategie ist ein sogenannter „EuroStack“, also europäische Alternativen zu amerikanischen Anbietern von KI, Cloud-Diensten, Soft- und Hardware.
Dario Amodei, CEO von Anthropic, warnt davor, dass innerhalb weniger Jahre hochentwickelte künstliche Intelligenz Einzug halten könnte, die erhebliche Risiken mit sich bringt, auf die die Menschheit nicht vorbereitet ist.
Das Aufkommen sogenannter Schatten-KI stellt einen wachsenden Trend dar. Gemeint sind Mitarbeitende, die nicht genehmigte KI-Tools verwenden und damit für Unternehmen Risiken in Bezug auf Sicherheit, Datenlecks und Compliance erzeugen.
Das chinesische KI-Unternehmen DeepSeek veröffentlichte im Januar 2025 sein kostengünstiges, leistungsstarkes Reasoning-Modell und erschütterte die globalen Märkte kurzzeitig, indem es Hunderte von Milliarden aus US-Technologieaktien vernichtete.
Apple arbeitet laut einem Bericht an einem kleinen, KI-gestützten Wearable in Form eines Pins, das 2027 auf den Markt kommen könnte. Das Gerät soll etwa AirTag-groß sein und ein flaches, rundes Design aus Aluminium und Glas aufweisen.
OpenAI hat damit begonnen, eine Altersvorhersagefunktion in ChatGPT einzuführen, um besser einzuschätzen, ob Nutzer unter 18 Jahre alt sind. Ziel ist es, Sicherheitsvorkehrungen, Inhalte und Erfahrungen für ein jüngeres Publikum anzupassen.
OpenAI hat ChatGPT Prism eingeführt, einen kostenlosen KI-Workspace, der auf dem neuesten GPT-5.2-Modell basiert und wissenschaftliche Forschung und Zusammenarbeit vereinfachen soll. Prism zentralisiert wichtige Aufgaben auf einer einzigen cloudbasierten Plattform.
Die EU hat Google angewiesen, die Anforderungen des Digital Markets Act (DMA) zur Datenweitergabe zu erfüllen. Konkret soll KI-Diensten von Drittanbietern ein „gleichwertiger“ Zugang zu den Daten gewährt werden, die auch Googles eigene Produkte nutzen.
Demis Hassabis, CEO von Google DeepMind bestätigte, dass Googles KI-Assistent Gemini vorerst keine Werbung enthalten wird. OpenAI hat währenddessen begonnen, Werbung in den kostenlosen und kostengünstigen Tarifen von ChatGPT zu testen.
Anthropic hat die Verhaltensrichtlinien für das KI-Modell Claude überarbeitet und dabei ausführlicher und erklärender gestaltet. Bis dato waren die Richtlinien, auch „Verfassung“ genannt, eher eine eine reine Auflistung von Anweisungen.
Der frühere Google-CEO Eric Schmidt warnte davor, dass Europa Gefahr läuft, von chinesischer KI abhängig zu werden. Wenn die Investitionen in eigene KI-Kapazitäten, insbesondere in Open-Source-Labore und Energieinfrastruktur, nicht deutlich erhöht, verschärfe sich dieses Risiko.
Ein neues KI-Startup namens Humans&, gegründet durch ehemalige Mitarbeitende von Anthropic, Meta, OpenAI, xAI und Google DeepMind, sieht Koordination als die nächste große Herausforderung für KI jenseits von Chatbots und grundlegenden Aufgaben.
Nvidia-CEO Jensen Huang bezeichnete künstliche Intelligenz in Verbindung mit Robotik als einmalige Chance für Europa. Dank der starken Fertigungsbasis und des technischen Know-hows sei eine führende Rolle bei sogenannter „physischer KI“ möglich.
Mehrere große Tech-Unternehmen mit einer Bewertung von über $100 Milliarden, auch „Hectocorns“ genannt, könnten 2026 an die Börse gehen und die IPO-Landschaft entscheidend verändern. Zu den führenden Kandidaten zählen OpenAI, Anthropic, SpaceX und Stripe.
Der Chief AI and Data Officer von Rakuten, Ting Cai, sieht acht zentrale Treiber für erfolgreiche KI-Transformation im aufkommenden „Zeitalter der Agenten“. Echter Mehrwert entsteht erst, wenn KI über Pilotprojekte hinaus in den integrierten, operativen Einsatz übergeht.
Die weltweiten IT-Ausgaben sollen 2026 um rund elf Prozent auf etwa 1,43 Billionen US-Dollar steigen. Haupttreiber sind Investitionen in generative KI, Cloud-Services und Cybersicherheit.
Der stark wachsende Energiebedarf von KI belastet britische Rechenzentren zunehmend. Nachhaltigkeit, Effizienz und Kosteneffektivität sind entscheidend, um wettbewerbsfähig zu bleiben und Netto-Null-Ziele zu erreichen.
Die Wikimedia Foundation hat kommerzielle Vereinbarungen mit großen Tech-Unternehmen wie Microsoft, Meta, Amazon, Perplexity und Mistral AI bekannt gegeben. Die Unternehmen erhalten damit kostenpflichtigen, umfangreichen Zugang zu den Wikipedia-Inhalten.
Um steigende Infrastrukturkosten zu decken und neue Einnahmen zu erzielen, führt OpenAI Werbung auf seiner Plattform ChatGPT ein. Zunächst sollen Anzeigen bei erwachsenen Nutzern der kostenlosen und der 8-Dollar-Version in den USA getestet werden.
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KI-Chatbots wie ChatGPT werden zunehmend als informelle Lebensberater eingesetzt, um bei Zielsetzungen und persönlicher Entwicklung zu unterstützen. Sie können zur Selbstreflexion anregen, Gedanken strukturieren und Handlungspläne vorschlagen.
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Eine neue Studie zeigt, dass große Sprachmodelle unerwartet entgleisen können, wenn sie gezielt auf schlechtes Verhalten trainiert werden. Werden sie feinjustiert, um schadhaften Code zu produzieren, können sie auch bei anderen Aufgaben nachteilige Antworten liefern.
Die KI bewegt sich zunehmend aus dem Bildschirm in die physische Welt. Physische KI, bei der KI-Systeme mit Sensoren, Kameras und mechanischen Steuerungen verbunden werden, steuert Roboter, Drohnen, autonome Fahrzeuge und Industriemaschinen.
Regulierungsbehörden der EU und Großbritanniens verstärken den Druck auf Elon Musks KI-Chatbot Grok. Sie weisen die Behauptung zurück, die bisherigen Beschränkungen für das Erstellen von nicht einvernehmlichen Nacktbildern seien ausreichend.
Die Europäische Kommission hat zwei Aufforderungen zum Einreichen von Vorschlägen im Rahmen des Horizon-Europe-Programms „Digital, Industry and Space“ veröffentlicht. Insgesamt werden hierfür 307,3 Mio. Euro bereitgestellt.
Ein Gesetzentwurf der Bundesregierung soll die Befugnisse des Bundesnachrichtendienstes (BND) zur Internetüberwachung und zu Cyberoperationen deutlich ausweiten. Geplant ist, bestehende Praktiken an zentralen Internetknoten zu legalisieren und zu erweitern.
Das Berliner KI-Start-up Parloa hat in einer Finanzierungsrunde 350 Millionen US-Dollar eingesammelt und damit seine Bewertung innerhalb von weniger als einem Jahr auf 3 Milliarden US-Dollar verdreifacht.
JPMorgan Chase betrachtet Ausgaben für Künstliche Intelligenz inzwischen als Investitionen in Kerninfrastruktur und nicht mehr als optionale Innovationskosten. Konzernchef Jamie Dimon betont, dass aktuelle Einsparmaßnahmen bei KI langfristig riskanter wären.
Google führt bedeutende Verbesserungen für Gmail ein, die von der Gemini-KI unterstützt werden. Dazu gehört ein personalisierter KI-Posteingang, der wichtige Aufgaben und Nachrichten hervorhebt, damit sich die Nutzer auf das Wesentliche konzentrieren können.
Google rät Content-Erstellern davon ab, Artikel gezielt in „mundgerechte Häppchen“ für große Sprachmodelle wie Gemini zu zerlegen, auch wenn einige SEO-Trends diese Idee propagieren. Content-Chunking bringt keine nachhaltigen Vorteile.
Das französische Verteidigungsministerium hat ein umfassendes Rahmenabkommen mit dem heimischen KI-Unternehmen Mistral AI geschlossen. Damit sollen fortschrittliche KI-Modelle, -Software und -Services im Militär und weiteren öffentlichen Behörden eingesetzt werden.
Apple hat eine Vereinbarung über die mehrjährige Nutzung von Googles Gemini-KI-Modellen und Cloud-Technologie bekannt gegeben. Diese sollen als Grundlage für die zukünftigen KI-Systeme dienen, nachdem die hauseigenen Modelle die Erwartungen nicht erfüllen konnten.
Die Geschwister Daniela und Dario Amodei verließen OpenAI vor rund fünf Jahren, um gemeinsam mit Partnern Anthropic zu gründen. Seitdem verzeichnete das Unternehmen ein rasantes Wachstum und wurde zu einem wichtigen Akteur im Bereich generativer KI.
Die Analysten von Nexos.ai prognostizieren, dass 2026 ein entscheidender Wechsel im Einsatz von KI in Unternehmen ansteht. Die bisher genutzten Chatbots werden durch zahlreiche aufgabenspezifische KI-Agenten ersetzt, die direkt in die Geschäftsabläufe eingebettet sind.
OpenAI und Anthropic weiten ihre KI-Angebote in den lukrativen Gesundheitssektor aus. Sie verbinden generative Modelle mit Nutzerdaten und klinischen Informationen, um bessere Gesundheitserkenntnisse zu liefern.
Auf der CES 2026 stellte Samsung einen intelligenten Kühlschrank vor, der mithilfe von Google Gemini und internen Kameras erkennt, was sich im Kühlschrank befindet. Er bietet Hilfe beim Erstellen von Einkaufslisten, beim Planen des Essens und beim Kochen.
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Auf der CES 2026 erklärte Lenovo-CEO Yuanqing Yang, dass bis Ende 2026 rund die Hälfte aller unternehmenstauglichen PCs KI-fähig sein werden. Er betonte, dass KI unvermeidlich sei und tiefgreifende Einflüsse habe, den Menschen jedoch nicht ersetzen werde.

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