Ein Jahr nach seinem Start hat das vollständig offene Schweizer KI-Modell Apertus mehr als vier Millionen Downloads erreicht und findet etliche praktische Anwendungen. Die aktuelle Version Apertus 1.5 verbessert unter anderem Bildverständnis, logisches Denken, Übersetzung und mehrsprachige Diskussionen.
Die Offenheit des Modells, dessen Transparenz und der starke Fokus auf Datenschutz stoßen bei Forschern, im öffentlichen Sektor und bei Unternehmen, etwa im Gesundheitswesen, auf Interesse. Dennoch liegt Apertus bei Programmierung, Mathematik, logischem Denken und agentischen Fähigkeiten weiterhin hinter führenden KI-Wettbewerbern zurück. Um diese Lücke zu schließen, sind erhebliche Rechenressourcen und Investitionen nötig. Entscheidend wird sein, neben dem Modell auch das gesamte, damit verbundene Ökosystem weiterzuentwickeln.