Europa verliert rund 23 % des aufbereiteten Wassers, bevor es die Verbraucher erreicht. Hauptgrund sind veraltete und undichte Rohrleitungen. Angesichts zunehmender Dürren verschärfen diese Verluste die Wasserknappheit und treiben die Kosten in die Höhe. Digitalisierung und KI könnten hier Abhilfe schaffen, indem sie eine kontinuierliche Lecksuche, vorausschauende Instandhaltung, bessere Drucksteuerung und Dürreprognosen ermöglichen.
Die Modernisierung erfordert jedoch erhebliche Investitionen, eine engere Zusammenarbeit und verstärkte Cybersicherheit. Eine KI-gestützte Wasserwirtschaft auf Basis gemeinsamer, zuverlässigerer Daten könnte Milliarden sparen, den Energieverbrauch senken und Europas Wasserinfrastruktur namhaft verbessern.