Meta will seinen dritten selbst entwickelten KI-Prozessor mit dem Codenamen Arke ab der ersten Hälfte 2027 in Rechenzentren einsetzen. Der Chip ist vor allem für KI-Inferenz ausgelegt, also auf das Ableiten neuer Informationen aus den Trainingsdaten des Modells. Er soll die Leistung pro Dollar und Watt verbessern und gleichzeitig Metas Abhängigkeit von Standard-GPUs verringern. Laut Berichten lagen erste Tests nur 2 bis 3 Prozent unter den Ergebnissen von Vorseriensimulationen.
Modelle von Meta, DeepSeek und Alibaba wurden bereits auf der Hardware getestet. Meta arbeitet bei der Entwicklung mit Broadcom und bei der Fertigung mit TSMC zusammen. Das Unternehmen beabsichtigt, innerhalb von zwölf Monaten mehr als ein Gigawatt an eigenen, maßgeschneiderten Chips einzusetzen.