Der Einsatz von KI am Arbeitsplatz nimmt rasant zu. Gleichzeitig verwenden Beschäftigte immer häufiger nicht freigegebene Tools. Es entsteht Shadow AI, auch „Schatten-KI“ genannt. Dadurch steigen für Unternehmen die Risiken von Datenlecks, Fehlern, Verstößen gegen gesetzliche Vorschriften und weiteren Gefahren. Mit zunehmender Verbreitung autonomer KI-Agenten können die Auswirkungen noch gravierender werden.
Die Lösung sind jedoch nicht einfach strengere Auflagen. Unternehmen sollten sichere, freigegebene und benutzerfreundliche KI-Tools bereitstellen, risikobasierte Richtlinien definieren, Mitarbeitende schulen und angemessene menschliche Kontrolle sicherstellen. Die Governance sollte Innovation fördern, anstatt sie zu behindern. Vertrauenswürdige Daten und kompatible Systeme optimieren zudem den Einsatz. So lässt sich Schatten-KI reduzieren, ohne Produktivität, Agilität, Erfindungsgeist und Weiterentwicklungen zu gefährden.