Europas führende Banker und Finanzaufseher warnen, dass sich künstliche Intelligenz schneller entwickelt als die bestehenden Regeln Schritt halten können. Beim jährlichen Forum der Europäischen Zentralbank in Portugal betonten unter anderem EZB-Präsidentin Christine Lagarde und der Chef der britischen Finanzaufsicht FCA, Nikhil Rathi, dass eine flexiblere Regulierung nötig sei. Ziel sei es, die Stabilität der Finanzmärkte zu sichern, ohne Innovationen auszubremsen.
Besonders autonome KI-Systeme könnten Marktschwankungen verstärken und neue Risiken schaffen. Deshalb prüfen die Aufseher strengere Vorgaben, eine engere internationale Zusammenarbeit und wirksame Eingriffsmöglichkeiten, um den verantwortungsvollen Einsatz von KI zu fördern.