Die Schweiz investiert in Künstliche Intelligenz, um ihre Abhängigkeit von US- und chinesischer Technologie zu verringern, doch echte Souveränität bleibt in weiter Ferne. Das Land baute den Supercomputer „Alps“ und entwickelte „Apertus“, Europas erstes vollständig öffentliches LLM. Aber die verfügbaren Ressourcen, gerade im Vergleich mit den globalen Großmächten, sind begrenzt. Die Abhängigkeit von ausländischen Chips, Daten und Rechenleistung erschwert vollständige Unabhängigkeit. Open-Source-Modelle sind wiederum auf freiwillige globale Pflege angewiesen.
Experten schlagen eine internationale Zusammenarbeit vor, etwa in Form einer „Föderation souveräner KI“ oder eines „Airbus für KI“-Modells, das es den Ländern ermöglicht, ihre Ressourcen zu bündeln. Mit der derzeitigen Finanzierung und Infrastruktur kann die Schweiz zwar ihre Autonomie verbessern, aber allein keine vollständige KI-Souveränität erreichen.