Auf der World Artificial Intelligence Conference in Shanghai sprach sich Chinas Premier Li Qiang für ein globales Gremium zur KI-Regulierung aus. Er betonte die Notwendigkeit internationaler Zusammenarbeit und eines ausgewogenen Umgangs mit Chancen und Risiken von KI. Die Rede erfolgte kurz nachdem die Trump-Regierung eine Strategie mit möglichst wenig Regulierung vorgestellt hatte, um die US-Vorherrschaft im KI-Bereich zu sichern.
Li warnte vor einer Fragmentierung und vor einem „exklusiven Spiel“ einiger weniger Länder. Er sprach sich für Open-Source-Entwicklungen und eine stärkere Einbindung des globalen Südens aus – ein klares Signal angesichts des wachsenden Technologie-Wettstreits zwischen China und den USA.