Der Einsatz der US-Software Palantir bei der Polizei in Deutschland stößt auf wachsende Kritik – vor allem wegen Datenschutzbedenken, mangelnder Transparenz und rechtlicher Risiken. Während einige Bundesländer Palantir unterstützen, fordern andere eigenständige, europäische Lösungen. Experten wie Verfassungsrechtler warnen vor möglichen Grundrechtsverstößen und betonen, dass solche Systeme staatlich kontrollierbar sein müssen, um digitale Souveränität und demokratische Kontrolle zu sichern.
Deutsche Anbieter wie Bardioc, One Data, NasA und Yoonite bieten KI-gestützte Alternativen, die skalierbar, sicher und rechtlich konform sind. Doch fehlende politische Zusagen bremsen Investitionen und deren Einsatz. Auch Frankreich und die Schweiz setzen auf nationale Lösungen, während EU-geförderte Projekte langfristige Alternativen erforschen.