Laut einem Bericht der Internationalen Energieagentur (IEA) wird der weltweite Strombedarf von KI-Rechenzentren bis 2030 auf das Vierfache steigen – und damit in etwa so hoch sein wie der aktuelle Energieverbrauch Japans. In den USA könnten KI-Rechenzentren dann mehr Strom verbrauchen als alle energieintensiven Industrien zusammen.
Die IEA sieht die Auswirkungen auf das Klima zwar oft als übertrieben dargestellt an. Sie warnt aber, dass der enorme Energiebedarf von KI frühere Fortschritte bei der Einsparung zunichtemachen könnte, wenn Regierungen nicht gezielt gegensteuern. Gleichzeitig bietet KI auch Chancen für mehr Effizienz und bessere Energieplanung. Kritiker werfen der IEA jedoch vor, die Risiken zu verharmlosen.