Angesichts der vorgezogenen Neuwahlen in den Niederlanden warnte die niederländische Datenschutzbehörde vor dem Einsatz von KI-Chatbots für die Wahlempfehlung und begründet dies mit Voreingenommenheit und Unzuverlässigkeit. Eine Studie hat gezeigt, dass Chatbots unabhängig von den Eingaben der Nutzer größere Parteien bevorzugten, während kleinere unterrepräsentiert blieben.
Im Gegensatz dazu basieren etablierte Tools wie StemWijzer oder Wahl-O-Mat auf transparenten Fragebögen und verifizierten Daten, die genauere Orientierung bieten. Experten betonen, dass KI Wähler zwar über komplexe politische Themen aufklären kann, jedoch keine Entscheidungen für sie treffen sollte. Kontrollierte, transparente KI-Tools können informieren, kritisches Denken oder demokratische Verantwortung aber nicht ersetzen.