Laut einer Unternehmensbefragung der Schweizerischen Nationalbank verzeichnen die meisten Schweizer Unternehmen bisher keine nennenswerten Arbeitsplatzverluste durch künstliche Intelligenz. Nur etwa jedes fünfte Unternehmen gab an, dass der Personalbedarf aufgrund von KI-Einführung gesunken sei. Dies betrifft vor allem Beratung, Softwareentwicklung, Personalwesen, Buchhaltung, Recht, Übersetzung und Marketing.
Generell betrachten die Unternehmen KI als Effizienztreiber und rechnen in den kommenden Jahren eher mit personellen Veränderungen als mit unmittelbaren Entlassungen. Die Ergebnisse der SNB deuten auf einen langsamen, eher schrittweisen Einfluss auf den Arbeitsmarkt hin. Dies gilt auch, da viele Firmen weiterhin in KI-Projekte investieren und gleichzeitig eine optimistische Perspektive für den Arbeitsmarkt beibehalten.