Bundeskanzler Friedrich Merz hat weniger strenge EU-Vorschriften für industrielle Künstliche Intelligenz gefordert. Er vertritt die Auffassung, die aktuellen Regeln seien für Unternehmen zu einschränkend. Auf der Hannover Messe erklärte er, dass industrielle KI weniger Auflagen haben sollte als Anwendungen für Verbraucher, um Produktivität, Effizienz und Kostenvorteile zu steigern.
Merz will sich dafür einsetzen, bürokratische Hürden abzubauen und industrielle KI teilweise von bestehenden Regeln auszunehmen. Damit unterstreicht er Deutschlands Ziel, im Wettbewerb mit den USA und China aufzuholen. Zudem plant die Bundesregierung, die KI-Infrastruktur deutlich auszubauen und die Rechenkapazität bis 2030 zu vervierfachen.