KI-gestütztes Spielzeug verbreitet sich schnell, von Plüschtieren bis zu kinderfreundlichen Robotern. Klare Regeln fehlen jedoch und viele Produkte nutzen Chatbot-Modelle, die für Erwachsene entwickelt wurden. Das erzeugt Risiken hinsichtlich Datenschutz, ungeeigneten Inhalten, emotionaler Beeinflussung und sozialer Entwicklung von Kindern. Tests zeigten, dass manche Spielzeuge inadäquate Ratschläge gaben oder sexuelle Themen ansprachen.
Eine Cambridge-Studie sieht durch KI-Spielzeuge auch Risiken beim Erlernen sprachlicher Fähigkeiten im Vorschulalter. Verbraucherschützer kritisieren zudem unzureichende Prüfungen und unklare Datenpraktiken. Die Unternehmen verweisen auf getroffene Schutzvorkehrungen. Doch Gesetzgeber in den US-Bundesstaaten und im Kongress drängen nun auf Sicherheitsbewertungen, Datenschutzvorschriften, Inhaltsbeschränkungen und mögliche Verbote.