Adrian Locher, Gründer des KI-Venture-Studios Merantix, entschied sich beim Aufbau seines Unternehmens bewusst für Berlin statt Zürich. Er sah dort das bessere Umfeld für ein KI-Ökosystem. Besonders überzeugten ihn der größere internationale Talentpool, einfachere Einstellungsbedingungen und geringere Hürden bei der Rekrutierung von Fachkräften aus Nicht-EU-Ländern.
Zürich erschien ihm damals zu klein und zu stark von großen Finanzunternehmen geprägt, die potentiell um die selben Talente konkurrierten. Berlin bot dagegen mehr Raum für Innovation in einem noch weniger entwickelten KI-Umfeld. Zudem schätzte Locher die Offenheit der Stadt und ihre ausgeprägte Start-up-Kultur. Diese halfen, internationale Teams anzuziehen und die Entwicklung von Merantix zu einem bedeutenden europäischen KI-Hub zu fördern.