Heutige KI-Sicherheitssysteme sind durch zukünftige Quantencomputer angreifbar. Diese können aktuelle Verschlüsselung leicht knacken und sensible Daten offenlegen. Unternehmen sollten daher frühzeitig auf Post-Quanten-Kryptografie umstellen, auch weil dieser Prozess komplex und langwierig ist. Ein zentrales Risiko ist das „Harvest now, decrypt later“-Szenario, bei dem Angreifer verschlüsselte Daten für eine spätere Entschlüsselung speichern.
Empfohlen werden zudem hardwaregeschützte Datenenklaven, die KI-Workloads isolieren und selbst vor internen Zugriffen schützen. Verschärfte Kontrollen während des gesamten KI-Lebenszyklus und die Kombination von Krypto-Agilität mit hardwarebasierten Vertrauensmechanismen ist unerlässlich, um langfristige Schutz, Compliance und Ausfallsicherheit zu gewährleisten.