Nach Angaben der Europäischen Zentralbank könnte KI die Produktivität im Euroraum in den nächsten zehn Jahren erheblich steigern. Je nach Intensität der Nutzung könnte das Wachstum bei mindestens 1,5 bis hin zu mehr als 4 Prozentpunkten liegen. Der erhebliche Stromverbrauch der KI-Systeme könnte in Verbindung mit hohen Energiekosten den Fortschritt jedoch verlangsamen.
Die EZB stellt zudem fest, dass Europa hinter den weltweit führenden Ländern zurückbleibt. Gründe sind speziell die relativ geringe Patentaktivität im Bereich der KI und die aktuell starke Abhängigkeit von ausländischen Technologien. Begrenzte Investitionen und weniger entwickelte Kapitalmärkte schränken die Fähigkeit der Region, Innovationen im KI-Bereich in großem Maßstab umzusetzen, zusätzlich ein.