Der Schweizer Finanzsektor beobachtet Anthropics leistungsstarkes KI-Modell Mythos aufmerksam, sieht darin aber noch keine akute Krise. Mythos kann Berichten zufolge unbekannte Softwarefehler schnell aufspüren. Das könnte die Cyberabwehr stärken, aber auch Angreifern helfen, Finanzsysteme zu missbrauchen. Die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht warnt, dass ein unkontrollierter Zugriff zu einem systemischen Risiko werden könne.
Derzeit ist der Zugriff über das Projekt Glasswing auf ausgewählte Unternehmen wie AWS, Microsoft, Nvidia, Linux und JP Morgan begrenzt. Das Schweizer Bankwesen hält die bestehenden Cybersicherheitsstrukturen für ausreichend. Aufsichtsbehörden mahnen jedoch, dass KI Cyberbedrohungen beschleunigen werde und Europa Gefahr laufe, bei den von den USA angeführten Bemühungen um KI-Sicherheit ins Hintertreffen zu geraten.