Anthropic ist derzeit die am schwierigsten zu beschaffende Aktie auf privaten Sekundärmärkten. Käufer haben $2 Milliarden in bar signalisiert, bereit zum Einsatz in das KI-Sicherheits-Startup — während rund $600 Millionen in OpenAI-Anteilen kaum Abnehmer finden. Goldman Sachs verlangt für Anthropic-Trades die üblichen 15–20 % Gewinnbeteiligung.
Für OpenAI haben Morgan Stanley und Goldman die Gebühren komplett gestrichen. Die Verschiebung ist drastisch. Doch eine größere Disruption steht bevor: SpaceX‘ vertraulicher IPO-Antrag lenkt bereits massive Kapitalströme um. Sobald der Börsengang kommt, könnte der Liquiditätspool für KI-Startups spürbar schrumpfen. Glen Anderson von Rainmaker Securities, das rund 1.000 private Aktien handelt, warnt: Der SpaceX-Börsengang könnte „die Landschaft für alle verändern.“ Für Anthropic ist das Timing ein Paradox — maximale Nachfrage, genau wenn das Geld abzuwandern droht.