Peking hat künstliche Intelligenz ins Fundament seines 15. Fünfjahresplans eingebaut, verabschiedet im März 2026. Das Dokument behandelt KI nicht als Einzelprojekt, sondern als Infrastruktur — verwoben mit Fertigung, Landwirtschaft, Energie, Gesundheitswesen, Bildung und öffentlicher Verwaltung. Die Regierung plant nationale „intelligente Rechencluster“ mit Mietmodellen für kleinere Unternehmen, um den Zugang zu Spitzentechnologie zu erleichtern.
Vorangetrieben wird die Entwicklung leistungsstarker KI-Chips, multimodaler Modelle und verkörperter KI. Endgeräte vom Smartphone bis zum Roboter sollen KI-nativ werden. Zugleich signalisiert der Plan Vorsicht: Neue Rechtsrahmen sollen Algorithmus-Registrierung, Deepfakes und Datenmissbrauch regulieren. Auffällig ist, was fehlt — konkrete Details. Die eigentliche Bewährungsprobe liegt in der Umsetzung. Und in der Frage, ob Chinas Wette auf kleine, offene, effiziente Modelle die proprietären Giganten des Westens überholen kann.