Weltweit verkaufen immer mehr Menschen gegen eine geringe Vergütung ihre persönlichen Daten an KI-Trainingsplattformen. Zu den Dateien gehören Videos, Sprachaufnahmen und private Nachrichten. Dies schafft eine neue Form von Gig-Arbeit, getrieben durch die Nachfrage der Technologieunternehmen nach „menschenähnlichen“ Trainingsdaten.
Menschen aus unterschiedlichen Regionen laden Inhalte aus ihrem Alltag hoch, verdienen damit Geld und übertragen dabei jedoch oft unwiderrufliche, lizenzfreie Rechte an ihrer biometrischen Identität. Kritiker warnen, dass dies die Mitwirkenden anfällig für Identitätsmissbrauch, Deepfakes und Ausbeutung macht, während sich die Plattformen den Großteil des langfristigen Werts sichern. Der Trend verdeutlicht die wirtschaftliche Ungleichheit und Datenschutzrisiken in den Märkten für KI-Daten.