Frankreich will die Datenanalyse- und KI-Lösungen des US-Unternehmens Palantir schrittweise durch Technologien des französischen Softwareanbieters ChapsVision ersetzen. Die Regierung verfolgt damit das Ziel, ihre digitale Souveränität zu stärken und die Abhängigkeit von ausländischen Technologieanbietern zu verringern. Verteidigungsminister Sébastien Lecornu betonte, dass kritische staatliche und nachrichtendienstliche Systeme auf heimische KI-Lösungen setzen sollten.
Der Umstieg wird mehrere Jahre dauern und betrifft unter anderem den französischen Inlandsgeheimdienst. Parallel dazu investiert Frankreich 655 Millionen Euro in KI-Infrastruktur, Forschung, Anwendungen für den öffentlichen Sektor und staatliche Chatbots. Damit will das Land seine Position als führender Standort für europäische KI weiter ausbauen.