KI-Rechenzentren stehen oft in der Kritik, große Mengen Wasser zu verbrauchen. Doch neue Analysen deuten darauf hin, dass ihr Gesamtverbrauch im Vergleich zum allgemeinen Wasserverbrauch auf nationaler und industrieller Ebene relativ gering ist. Der Wasserbedarf im Zusammenhang mit KI nimmt zu, macht aber nur einen Bruchteil des Gesamtverbrauchs im Verhältnis zu Sektoren wie Landwirtschaft, Energieerzeugung und Landschaftsbau aus.
Forschende betonen, dass das eigentliche Problem nicht die globale Wasserknappheit ist, sondern lokale Engpässe, bei denen Rechenzentren die regionale Wasserversorgung belasten können. Die Debatte verlagert sich daher vom Gesamtverbrauch hin zur Frage, wo und wie Wasser genutzt wird, besonders in ohnehin wasserarmen Gebieten.