Das in München ansässige Start-up Proxima Fusion hat einen monumentalen Schritt in Richtung sauberer Energie gemacht und eine Absichtserklärung mit dem Freistaat Bayern, RWE und dem Max-Planck-Institut für Plasmaphysik unterzeichnet. Diese wegweisende Partnerschaft skizziert einen strategischen Fahrplan für den Bau des ersten kommerziellen Fusionskraftwerks in Europa.
Das ehrgeizige Projekt wird in zwei Phasen ablaufen und beginnt mit dem Demonstrations-Stellarator Alpha in Garching, der für die 2030er Jahre geplant ist. Alpha ist darauf ausgelegt, einen Nettoenergiegewinn zu erzielen, und wird den Weg für Stellaris ebnen, ein kommerzielles Fusionskraftwerk, das auf dem Gelände des ehemaligen Kernkraftwerks Gundremmingen geplant ist. Unterstützt durch erhebliche öffentliche und private Investitionen verspricht diese Initiative, Tausende von Arbeitsplätzen zu schaffen, die Abhängigkeit von importierter Energie zu verringern und Deutschlands Position als weltweit führende Kraft im aufstrebenden Fusionssektor zu festigen.